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Knie

Hüfte

Die häufigsten Verletzungen im Sport betreffen das Knie. Auch im Alter ist das Knie einer der häufigsten Gründe, warum Patienten einen Arzt aufsuchen.


Das Kniegelenk ist das größte und kräftigste Gelenk des menschlichen Körpers.

Oberschenkelknochen (Femur), Schienbein (Tibia) und Kniescheibe (Patella) bilden eine funktionelle Einheit. Der komplexe Bandapparat und die Knorpelflächen sorgen für eine reibungslose Gelenkfunktion.

Erkrankungen des Kniegelenkes sind in erster Linie auf Verletzungen und degenerative Veränderungen zurückzuführen. Insbesondere Sportverletzungen können zu Schädigungen der Seitenbänder, Kreuzbänder oder den Menisken führen. Die Schwere der Verletzungen reicht von leichten Zerrungen bis zu kompletten Rissen, die eine umfangreiche Behandlung benötigen.

Starke mechanische Belastungen, Fehlstellungen oder alte Verletzungen können im Laufe von Jahren zu Abnützung der Kniegelenksfläche und somit zu einer Zerstörung von Knorpelgewebe führen.

Dank einer Vielzahl moderner Behandlungskonzepte lassen sich Erkrankungen des Kniegelenkes heutzutage sehr gut therapieren.

Diese reichen von konservativen Therapiemöglichkeiten über medikamentöse Therapien bis hin zu einer Vielzahl moderner minimal-invasiver Operationsmethoden.

„Durch modernste diagnostische Verfahren und individuelle Therapiekonzepte helfen wir Ihnen zu einer schnellen Rückkehr in einen schmerzfreien Alltag.“
Dr.med.univ. David Fengler
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie

Erkrankungen

Aufgabe des vorderen und hinteren Kreuzbandes ist es, das Knie zu stabilisieren, zudem begrenzt es die Bewegungen und schützt vor Verrenkungen.

Reißt ein Kreuzband, was insbesondere im Rahmen eines Sportunfalles passieren kann, wird das Knie instabil und der Gang des Betroffenen unsicher.

Auf einen Bänderriss weisen massive Schmerzen, zunehmende Instabilität und eine ausgeprägte Schwellung hin.

Abhängig vom Alter, dem Aktivitätsgrad und dem Verletzungsgrad stehen konservative und operative Maßnahmen zur Verfügung.

Eine mit Gelenksflüssigkeit gefüllte Ausstülpung der Gelenkskapsel in der Kniekehle nennt man Bakerzyste. Sie ist in der Regel die Folge anderer Knieerkrankungen und bleibt oftmals unentdeckt.

Wenn sie auf Gefäße, Nerven oder andere Strukturen drückt, kann sie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Neben einer großen Anzahl an konservativen Therapiemöglichkeiten gilt es in erster Linie die ursächliche Krankheit zu behandeln.

Die Bakerzyste bildet sich dann meistens von allein zurück. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man die Bakerzyste auch operativ behandeln.

Ein Meniskusriss entsteht im Rahmen eines Traumas, das etwa beim Sport auftritt, oder aufgrund von chronischem Verschleiß.

Je nachdem wie der Meniskus reißt, kann er zu massiven Schmerzen, zu Bewegungseinschränkungen und zu Schwellungen führen. Dann ist meistens die operative Therapie indiziert. Oberstes Ziel der Behandlung ist der Erhalt des Meniskus.

Dazu stehen dem Chirurgen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Ist der Riss nur klein und verursacht keine Schmerzen, kann auch ein konservativer Therapieversuch unternommen werden.

Im Zuge einer Gonarthrose, wie der chronische Verschleiß des Kniegelenkes genannt wird, kommt es zur Abnützung des Gelenkknorpels und zur Schädigung des angrenzenden Knochens. Dies führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Instabilitätsgefühl und Schwellungen.

Klassisch ist der Anlaufschmerz des Patienten. Nach langem Sitzen fühlt sich das Knie initial wie „eingerostet“ an und nach einer kurzen Anlaufphase ist ein Gehen wieder möglich. Bestimmte Belastungen, wie in die Hocke gehen oder auch Treppen steigen, führen zu zunehmenden Schmerzen.

Die Physiotherapie und die konservative Schmerztherapie mittels Infiltrationstherapie mit Kortison, die ACP-Therapie oder auch die Therapie mit Hyaluronsäure können die Symptome lindern und bringen ein Stück Lebensqualität zurück.

Ist die Arthrose schon sehr weit fortgeschritten, kann die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes wieder für Schmerzfreiheit sorgen.

Bei einem Plattfuß ist das Fußgewölbe, das normalerweise ca. einen Fingerbreit über der Fußsohle liegt, abgeflacht oder liegt ganz am Boden auf.

Entweder hat es sich von Geburt an nicht ausgebildet, oder es hat sich erst im Laufe des Lebens abgesenkt. Ist ein Plattfuß stark ausgeprägt, kann er Schwielen und Druckstellen verursachen.

Die Fehlstellung im Fuß kann langfristig auch Beschwerden im Bereich des gesamten Bewegungsapparates verursachen. Plattfüße lassen sich durch intensive Physiotherapie und Einlagen gut konservativ behandeln.

Ist auch dadurch keine Linderung der Symptome zu erzielen, ist eine operative Korrektur der erworbenen Fehlstellung indiziert.

Zu den häufigsten Knochenbrüchen im Bereich des Kniegelenkes gehören die Tibiakopffraktur sowie Frakturen des Oberschenkels.

Mein Spektrum umfasst die komplette Frakturversorgung sowie Revisionseingriffe und die Entfernung von Implantaten.

Durch wiederholte starke Belastungen des Kniegelenkes etwa durch Sprünge kann es zu einer Überlastung der Sehne mit Mikrotraumen und degenerativen Veränderungen kommen. Dieses Syndrom nennt man Patallaspitzensyndrom.

Es ist aber auch unter dem Namen Jumpers-Knee oder Patella-Tendinopathie bekannt. Das Patallaspitzensyndrom tritt insbesondere bei sprungintensiven Sportarten mit abrupten Richtungswechseln auf, wie Volleyball oder Basketball.

Eine frühzeitige Diagnose und adäquate Therapie sind entscheidend für den Verlauf der Erkrankung. Eine Kombination aus Physiotherapie, Stoßwellentherapie und einer medikamentösen Schmerztherapie führen in aller Regel wieder zu einer schnellen Regeneration.

In sehr seltenen Fällen ist eine operative Therapie indiziert.

Bei bereits bestehender Fehlstellung oder aber auch durch einen Unfall kann die Kniescheibe aus ihrem Gleitlager rutschen. Man spricht dann von einer Kniescheibenverrenkung oder Patellaluxation.

Das Problem ist meist mit starken Schmerzen verbunden. Das Knie kann dann praktisch nicht mehr bewegt werden.

Springt die Kniescheibe nicht wieder von allein zurück, sollte schnellstmöglich eine manuelle Reposition durch den Arzt erfolgen. Sonst kann es zu Folgeschäden kommen.

Bleibt es nur bei einem einzigen Luxationsereignis ist eine konservative Therapie erfolgversprechend. Springt die Kniescheibe jedoch öfter heraus, kann es zu Instabilitäten und weiteren Verletzungen kommen, so dass eine Operation notwendig wird.

Bei der Chondropathie kommt es durch eine akute Verletzung oder auch durch eine chronische Überbelastung des Kniegelenkes zu einem Knorpelschaden, der je nach Ausmaß verschiedene Symptome wie Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen auslösen kann.

Je nach Schweregrad wird die Chondropathie unterschiedlich therapiert.

Während in den Anfangsstadien eine konservative Injektionstherapie mit Hyaluronsäure oder auch die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) sowie die Physiotherapie gute Erfolge erzielt, muss bei ausgeprägtem Knorpelschäden ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden.

Eine Vielzahl an Erkrankungen, wie zum Beispiel chronische Entzündungen, Tumore der Gelenkschleimhaut oder Stoffwechselerkrankungen, können zu freien Gelenkkörpern führen.

Freie Gelenkkörper bestehen in der Regel aus Knochen, Knorpel oder Bindegewebe, die sich im Gelenk frei bewegen.

Freie Gelenkkörper können bei Beugung und Rotation Schmerzen oder auch Einklemmungserscheinungen verursachen und sollten in diesen Fällen, nach entsprechender Anamnese und Diagnostik, operativ mittels Arthroskopie entfernt werden.

Ein Knochenmarksödem kann grundsätzlich in jedem Knochen auftreten. Es handelt sich dabei um eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Knochen, die häufig nach vorherigen Verletzungen entsteht, die etwa bei einem Unfall erlitten wurden, und die durch eine MRT (Magnetresonanztomografie) nachgewiesen werden kann.

Auch hier orientiert sich die Therapie an dem Ausmaß des Ödems und den Beschwerden. Oftmals reicht die Entlastung des betroffenen Beines für einen gewissen Zeitraum aus, um Beschwerdefreiheit zu erlangen.

Führt dies zu keiner Besserung, kann eine medikamentöse Infusionstherapie oder in ausgeprägten Fällen auch eine operative Entlastung des Ödems notwendig sein.

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