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Schulter

Hüfte

Dr. David Fengler ist erfahrener Schulterchirurg und kann in diesem Bereich jahrelange Expertise aufweisen.


Das Schultergelenk verbindet den Rumpf mit dem Oberarm und stellt das beweglichste und gleichzeitig komplizierteste Gelenk des Körpers dar. Knochen, Muskel, Bänder und Sehnen sind so miteinander verbunden, dass eine Bewegung des Armes in nahezu alle Richtungen möglich ist. Diese Beweglichkeit hat jedoch ihren Preis: Die Schulter ist anfällig für eine Vielzahl an Verletzungen, die nicht immer leicht zu diagnostizieren sind.

Rupturen oder Risse des Muskelapparates (Rotatorenmanschette), der langen Bizepssehne, Frakturen des Schlüsselbeines, Absprengungen der Gelenkspfanne oder gar Oberarmbrüche und Luxationen können die Folge sein.

Arthrose, Einklemmungssymptome (Schulter-Impingement), Kalkschulter oder auch die Frozen Shoulder können zu massiven Bewegungseinschränkungen und Schmerzen im Alltag führen.

Bei vielen dieser Erkrankungen helfen konservative Therapiemaßnahmen. Neben der physikalischen Therapie und der Physiotherapie sind die Stosswellentherapie und die medikamentöse Injektionstherapie wichtige Eckpfeiler, um einen schmerzfreien Alltag bestreiten zu können. Sollte eine operative Versorgung notwendig sein, wird diese in den meisten Fällen arthroskopisch oder minimal Invasiv durchgeführt.

Erkrankungen

Als Schulter-Impingement werden Schulterschmerzen bezeichnet, die sich aufgrund einer Enge im subakromialen Raum, der sich zwischen Rotatorenmanschette und Schulterdach befindet, entwickeln.

Führen konservative Maßnahmen (u.a. Krankengymnastik, medikamentöse Therapie, gezieltes Muskeltraining) zu keiner dauerhaften Beschwerdefreiheit, muss der Gleitraum der Sehnen unter dem Schulterdach arthroskopisch erweitert werden.

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.

Bei einer Kalkschulter bilden sich kalkartige Ablagerungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette. In rund 90% der Fälle sind die Kalkdepots in der sogenannten Supraspinatussehne zu finden.

Als Auslöser der Kalkschulter wird eine Minderdurchblutung des Sehnengewebes vermutet. Die Therapie erfolgt zunächst konservativ.

Zeigen die Maßnahmen auf Dauer keinen Erfolg, kann auch eine Operation notwendig sein.

Eine Frozen Shoulder kann primär durch eine Entzündung der Gelenkkapsel mit anschließenden Verwachsungen oder sekundär durch andere Erkrankungen bzw. eine Verletzung der Schulter entstehen.

Die Behandlung der Schultersteife richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und kann sowohl konservativ als auch operativ (Arthroskopie des Schultergelenks) erfolgen.

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers. Der große Bewegungsumfang beruht vor allem auf dem annähernd kugelförmigen Oberarmkopf.

Aufgrund einer größeren äußeren Krafteinwirkung (z.B. Sturz auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm) kann der Oberarmkopf aus der verhältnismäßig kleinen und flachen Gelenkpfanne springen, was als Luxation bezeichnet wird. Die Schulter kugelt dann meist nach vorne unten aus.

Eine Schulterluxation ist mit akuten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter verbunden. Eine Einrenkung (Reposition) sollte schnellstmöglich erfolgen.
Liegen keine Begleitverletzungen vor, kann konservativ behandelt werden.

Bei sich wiederholenden Luxationen mit zunehmender Schulterinstabilität ist in der Regel eine operative Therapie indiziert.

Das AC-Gelenk, auch Schultereckgelenk genannt, verbindet das äußere Ende des Schlüsselbeins mit dem Schulterdach.

Zu einer Verletzung kommt es häufig durch einen Sturz auf die Schulter. Dabei können die Kapsel-Band Strukturen überdehnen bzw. komplett reißen, was zu einer mehr oder minder starken Instabilität der Schulter führen kann.

Während sich eine leichte AC-Gelenksverletzung meist konservativ behandeln lässt, ist bei höhergradiger Verletzung eine arthroskopische Operation indiziert.

Die lange Bizepssehne zieht u.a. durch das Schultergelenk hindurch und ist großen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Dadurch zeigt sich vor allem bei älteren Menschen ein langsam fortschreitender Verschleiß, der u.U. zu einem spontanen Riss der Sehne führen kann.

Darüber hinaus können auch eine starke körperliche Beanspruchung im Beruf oder beim Sport (v.a. Überkopfsportarten) und ein Engpass Syndrom zu einer Verletzung oder Schädigung der langen Bizepssehne führen.

Die Behandlung der langen Bizepssehne richtet sich nach dem Ausmaß der Verletzung sowie dem Alter und dem Funktionsanspruch des Patienten.

Bei der Rotatorenmanschette handelt es sich um eine Muskel-Sehnen-Platte, die das Schultergelenk stabilisiert. Sie wird im Laufe des Lebens stark beansprucht, verschleißt dementsprechend und kann durch die Vorschädigung bereits bei alltäglicher Belastung reißen.

Darüber hinaus kann auch ein Sturz auf den Arm zu einer Rotatorenmanschettenruptur führen.
Bei Verdacht auf einen Sehnenriss sind gezielte bildgebende Untersuchungen notwendig.

Die Behandlung richtet sich nach der individuellen Beschwerdesymptomatik und kann sowohl konservativ (u.a. Krankengymnastik, medikamentöse Therapie) als auch operativ (arthroskopisch) erfolgen.

Eine Schulterprothese wird u.a. bei stark fortgeschrittenem Gelenkverschleiß (Omarthrose) oder schweren Gelenkbrüchen eingesetzt. Das künstliche Schultergelenk ahmt dabei die Form und Funktion des normalen Schultergelenks nach.

Schulterprothesen gibt es in unterschiedlichen Größen und Varianten, wodurch die Prothese individuell an die Anforderungen des Patienten angepasst werden kann.

Zu den häufigsten Knochenbrüchen im Bereich der Schulter zählen die Oberarmkopffraktur, die Oberarmschaftfraktur und die Fraktur Tuberculum majus (Knochenvorsprung).

Mein Spektrum umfasst die komplette Frakturversorgung sowie Revisionseingriffe als auch die Entfernung von Implantaten.

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